Bei der Gestaltung eines Raumes steht stets der Mensch selbst im Vordergrund. Die menschlichen Bedürfnisse innerhalb des Raumgefüges sind dabei Orientierung in Raum und Zeit, Privatheit und Kommunikation, Information, Aufklärung und Abwechslung. Mit Hilfe von differenziert gestalteter Lichtplanung lassen sich Stimmung, Atmosphäre und Motivation innerhalb eines Raumgefüges beeinflussen. Durch den Einsatz biodynamischer Beleuchtung ist es möglich Einfluss auf den menschlichen Organismus zu nehmen und diesen mit speziell gewähltem Lichteinsatz positiv zu stimulieren.

Dabei ist die melanopische Wirksamkeit des Lichts abhängig vom Einfallswinkel des Lichts und der Großflächigkeit der Lichtquelle ins Auge - der optimale Einfallswinkel liegt zwischen 0 und 45°.


Grundbegriffe der Lichtplanung

  • Downlights/ Strahler (Einbau- oder Aufbaustrahler)
  • Flächenleuchten und Lichtdecken
  • Pendelleuchten
  • Voutenbeleuchtung (meist indirekt)
  • Lichtdecken
  • Direkt
  • Indirekt
  • Diffus (durch Diffusor)
  • Warmweiß (ca. 2500 – 3000 Kelvin)
  • Neutralweiß (ca. 4000 Kelvin)
  • Kaltweiß/ Tageslichtweiß (ca. 5500 – 8000 Kelvin)

Der Begriff der Farbwiedergabe bezeichnet die Qualität von Farben unter einer gegebenen Beleuchtung. Der Grad der Farbverfälschung wird durch den Farbwiedergabeindex Ra oder die Farbwiedergabestufe angegeben.


Licht und Beleuchtung kurz erklärt...

  • Informationen Licht und Beleuchtung

  • Akustikberechnung Ausschreiben

Nach DIN EN 12464-1 sollten Wände in Pflege- und Seniorenheimen mit einer Beleuchtungsstärke von 75 Lux und die Decke mit rund 50 Lux beleuchtet sein. Ansonsten je nach Anforderungsbereich zwischen 300 und 500 Lux.

 

Bei Räumen mit Bildschirmarbeitsplätzen sollte der Farbwiedergabe Index Ra über 80 und die Blendungsbegrenzung UGR bei einem Wert unter 19 liegen.

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